„Baumentnahmen“ sind unverhältnismäßig

05. Februar 2019 – Pressemitteilung 

Kein anderer Delitzscher Oberbürgermeister hat in der Vergangenheit so viel Bäume fällen lassen wie der derzeit amtierende Dr. Manfred Wilde.

Nicht immer ist ihm daraus ein Vorwurf zu machen, ging es doch in dem einen oder anderen Fall um Angelegenheiten der Gefahrenabwehr. Allzu oft jedoch wurde diese „Sprachregelung“ auch als Vorwand genutzt, um unliebsamen Pflegeaufwand zu minimieren oder auch eigene Vorstellungen von der Stadtbildgestaltung insbesondere im Wallgraben – und Stadtmauerbereich durchzupeitschen.

Nun ist unser Oberbürgermeister nicht in Delitzsch, sondern in der Bitterfelder Region aufgewachsen und kann daher möglicherweise nicht nachvollziehen, dass bspw. die „Entnahme“ der Trauerweiden auf Höhe des Entenhauses am Wallgraben für alteingesessene Delitzscher nur als Frevel angesehen werden kann. Wir Delitzscher dürfen es nicht unwidersprochen hinnehmen, wenn unser Stadtoberhaupt eigenmächtig dafür sorgt, dass der Weg um den Delitzscher Wallgraben in eine preußische Lindenallee verwandelt wird. Das Farbenspiel der sich färbenden Blätter im Herbst ist auf Grund der Artenvielfalt stadtbildprägend. Lassen wir nicht zu, dass diese Vielfalt verloren geht.

 

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