Atommüllendlager in Delitzsch verhindern

In der letzten Stadtratssitzung wurde darüber informiert, dass die Region Delitzsch, gemäß einem Zwischenbericht des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) die geologischen Anforderungen für ein Atommüllendlager erfüllt. Es ist daher zu befürchten, dass am Ende des gesetzlich vorgeschriebenen Standortauswahlverfahrens für ein Atommüllendlager auch die Delitzscher Region aufgrund ihrer geologischen Verhältnisse ins Blickfeld des Auswahlgremiums gerät.



Diese Nachricht bestürzte die Mitglieder der Freien Wähler Delitzsch und einigte sie gleichsam alles dafür zu unternehmen, was notwendig ist, um ein solches Endlager für hochradioaktive Abfallstoffe in Delitzsch zu verhindern. Zudem rufen wir dazu auf, partei- und fraktionsübergreifend zu agieren. Nur mit einem geschlossenen Auftreten aller politischen Akteure der Stadt Delitzsch werden wir in Berlin Gehör finden.

Die Delitzscher Region und damit die Bürger haben über viele Jahre unter den Folgen des Braunkohletagebaues gelitten, für Etliche ging dabei auch Heimat verloren; für Manche, denen bereits die Wirren des 2. Weltkrieges ihre Heimat genommen hatten, zum 2. Mal. 

Lassen wir nicht zu, dass die neuen Bundesländer zur Atommüllkippe der alten Bundesrepublik verkommen.

Die Liebe zu Delitzsch, verpflichtet uns zu handeln. 

Uwe Bernhardt

Vorsitzender der Delitzscher Freien Wähler

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