Kita- und Hortgebühren aussetzen

In diesen für alle schweren Zeiten beweist der Vorsitzende der Freien Wählergemeinschaft Delitzsch e.V. Uwe Bernhardt Gespür vor allem auch für die Delitzscher Eltern, die ihre Kinder nunmehr nicht in den Kindertagesstätten betreuen lassen können. Er hat in Eigeninitiative einen Antrag zur Aussetzung der Gebühren für Kita- und Hortbetreuung erstellt und diesen schnellstmöglich mit seinen Fraktionsmitgliedern besprochen. Der Antrag wurde einstimmig für richtig und notwendig erachtet und deswegen bereits an den OBM Dr. Wilde übermittelt. Wir sind der Meinung, dass für die Zeiten der Schließung die Eltern keine Gebühren zahlen sollen.

Der Antrag hat folgenden Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Dr. Wilde,

auf Grund der aktuellen Situation wurde seitens der zuständigen Stellen eine Schließung der Kitas und Horte veranlasst. Ausgenommen von der Kitaschließung ist die sogenannte Notbetreuung. 

Mit dieser notwendigen Maßnahme werden die Eltern vor große Herausforderungen verschiedenster Art gestellt. In dieser Situation hält es unsere Fraktion für angemessen und sachgerecht, die Eltern nicht noch zusätzlich finanziell zu belasten.

Deshalb beantragt die Stadtratratsfraktion FWG/BIM für den Zeitraum der Schließung der Kindertagesstätten die Erhebung der Kitagebühren auszusetzen, und zwar für alle Eltern, also auch für diejenigen Eltern, die in Berufen tätig sind, die für das Funktionieren unseres Gemeinwesens unabdingbar sind und die deshalb einen Anspruch auf Notbetreuung in den Kitas haben.

Da der Stadtrat im März nicht tagen wird, schlagen wir vor, dass die Aussetzung der Gebührenpflicht im Rahmen einer Eilentscheidung des Oberbürgermeisters festgelegt wird und dem Stadtrat im Rahmen der nächsten regulären Stadtratssitzung dann noch einmal vorgelegt wird.

Freundliche Grüße

Uwe Bernhardt

Fraktionsvorsitzender FWG/BIM

Wir hoffen für alle betroffenen Eltern, dass dem Antrag zügig statt gegeben wird.

Neuausrichtung der Delitzscher Bäderlandschaft – zukunftsweisend und nachhaltig

Quelle: Leipziger Volkszeitung / Wolfgang Sens

So etwas hat es in Delitzsch wohl noch nie gegeben. Aus dem Stadtrat heraus wird eine Millioneninvestition auf den Weg gebracht, die die Lebensqualität in unserer Stadt signifikant verbessern wird. Nachdem in den letzten Jahren viel über Zukunft des Schwimmens in Delitzsch diskutiert wurde, gelang es mit dem gemeinsamen Antrag von Freien Wählern / BIM, CDU und dem Stadtrat der Grünen die Bedürfnislage der meisten Delitzscher voll und ganz zu befriedigen. In Delitzsch wird man gänzjährig schwimmen können und dies jahreszeitengerecht im Sommer draußen und ansonsten in einem modernen Hallenbad, das insbesondere auch den Anforderungen des Schulschwimmens gerecht wird.

Mit diesem Beschluss haben die Delitzscher Freien Wähler ein zentrales Wahlversprechen der letzten Stadtratswahl eingelöst. Das „Schwimmen unter freiem Himmel“ in der Delitzscher Elberitzmühle ist auch für die Zukunft gesichert, und dies, ohne dass auf eine neues Lehr- und Freizeitschwimmbecken unter einem Hallendach verzichtet werden muss.

Es ist zu begrüßen, dass der Stadtratsbeschluss zur Neugestaltung der Delitzscher Bäderlandschaft mit einer beeindruckenden Zweidrittelmehrheit gefasst wurde. Dies ist schon deshalb nicht selbstverständlich, weil insbesondere ein Delitzscher Kommunalpolitiker permanent versucht hat, die Bürger und Stadträte gegeneinander aufzubringen. Es ist ein Zeichen gefestigter demokratischer Strukturen in Delitzsch, dass sich weder die Mehrheit der Bürger noch die große Mehrheit der Stadträte durch Polemik, Fake-News und Schauspieldarbietungen im Rahmen der entscheidenden Stadtratssitzung am 27. Februar 2020 beeinflussen ließ.

Nun heißt es erst einmal: „Delitzsch freue Dich – Die Stadt wird ein Stück lebenswerter“

Uwe Bernhardt (Vorsitzender FWD)

Osterspaziergang

Unserer Einladung zum Osterspaziergang folgten mehr als 50 Delitzscher und Vereinsmitglieder. Neben einigen künstlerischen Darbietungen von Studentinnen der Theaterakademie Delitzsch, machten die Spazierenden an markanten Orten, u.a. im Stadtpark halt, um über konkrete Vorhaben und Aufgaben der Delitzscher Kommunalpolitik zu diskutieren. Parkgestaltung, Wallgrabensanierung und Delitzscher Baumproblematik waren nur einige Themen, die mit den Stadträten und Mitgliedern diskutiert wurden. 

Patricia Felsch & Anahita Müller beide Studentinnen 2. Semester der Theaterakademie Fachrichtung Musical begleiteten gesangskräftig unseren Rundgang

Sehr viel Spaß hatten auch die teilnehmenden Kinder, da zur Überraschung aller, der Osterhase in der Nähe der Genesung unterwegs gewesen sein musste. Es gab viel zu suchen und zu finden.

Ein Erstklässler überraschte alle mit einer fehlerfreien Rezitation von Goethes Osterspaziergang. Eine wahrlich außergewöhnliche Leistung, die natürlich entsprechend gewürdigt wurde.

Zum Abschluss fanden sich alle Teilnehmer in der Nähe des Delitzscher Rosengartens, zu einem kleinen Imbiss in geselliger Runde ein, wo das eine oder andere kommunalpolitische Thema noch gemeinsam besprochen wurde. 

Ein Resümee ist schnell gezogen; Kommunalpolitik mit Bodenhaftung ist das Einfache, was schwer zu machen ist. Am Ostermontag ist es uns auf jeden Fall gelungen.

Wir danken recht herzlich allen Teilnehmern, den Theater-Studentinnen Patricia Felsch & Anahita Müller und natürlich den Orgnisatoren und Helfern.

Mit dem Laubbesen für’s Gemeinwesen

Unter dem Motto „Mit dem Laubbesen für´s Gemeinwesen“ riefen die Freien Wähler zu einem Arbeitseinsatz auf dem Delitzscher Friedhof auf. Bereits in der Vergangenheit fanden ähnliche Aktionen unter großer Bürgerbeteiligung im Delitzscher Tiergarten statt. Mitmachen konnte jeder! Voraussetzung war, dass ein Laubbesen oder ähnliches Gerät mitgebracht wurde. Für heißen Tee war gesorgt.

Hochmotiviert und bestens ausgerüstet!

Räte macht das Licht an – Delitzsch strahlt nicht überall

Unter dem Motto „Räte macht das Licht an – Delitzsch strahlt nicht überall“ rufen die Delitzscher Freien Wähler am 31.Oktober, 17.00 Uhr, zu einer Lichterkettenaktion am Flämingstaler Weg gegenüber dem Delitzscher Tiergarten auf. Die unbeleuchteten Radwege ins Wohngebiet Kertitz stellen nicht nur für Frauen und Kinder gerade in der dunklen Jahreszeit auf dem Weg von und zur Schule /Arbeit eine Gefahr dar. Mit der Aktion sollen der Oberbürgermeister und der Delitzscher Stadtrat ermutigt werden, im nächsten Haushalt nicht nur Millionen für ein Prestigeobjekt  wie das Hallenbad, sondern auch eine wesentlich geringere Summe für die Beleuchtung der Radwege in den Delitzscher Ortsteil Kertitz / Schenkenberg einzustellen und somit eine Investition für das Sicherheitsgefühl der Delitzscher Bürger  zu tätigen. Das Thema gewinnt zusätzlich Brisanz dadurch, dass am ehemaligen Baumarkt in Schenkenberg ein weiteres Wohngebiet entstehen soll, dessen Bewohner ebenfalls mit dem geschilderten Missstand leben müssten. Die politische Verantwortung des Oberbürgermeisters und des Stadtrates für eine sichere, bürgernahe Infrastruktur ist nicht teilbar, auch und gerade, wenn es um die Delitzscher Ortsteile geht.

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